3.11.2021

Organisationsentwicklung? Unbedingt, aber strategisch und agil!

Raphael Hackmann
Business Development Manager

Mit stetig steigendem Veränderungsdruck erfährt das Thema Organisationsentwicklung einen regelrechten Boom. Doch wer sollte das Thema treiben und gestalten? Was braucht es für Rahmenbedingungen und Kompetenzen und wie kann Organisationsentwicklung nachhaltig in die Teams getragen werden und Teamperformance befeuern?

[#anchor1] Organisationsentwicklung: was ist das und warum ist sie für Unternehmen unverzichtbar? [#anchor1]

Organisationsentwicklung (OE) ist ein langfristig angelegter Entwicklungs- und Veränderungsprozess einer Organisation und somit auch der in ihr tätigen Teams und Personen. Zielsetzung der OE ist die Umsetzung von geplantem sozialen Wandel und die Verbesserung der organisatorischen Leistungsfähigkeit, um die strategischen Ziele der Organisation zu erreichen und die Qualität des Arbeitslebens für Mitarbeiter:innen langfristig zu verbessern. In Zeiten von VUCA, digitaler Transformation und Pandemie-bedingten Herausforderungen wundert es nicht, dass das Thema an die Agendaspitze vieler Unternehmen gespült wird. Unternehmen müssen sich heute immer wieder neu ausrichten, teils gar neu erfinden – ohne eine veränderungsfreudige Kultur und innovative, resiliente Mitarbeiter: innen undenkbar!

[#anchor2] Die Crux mit der strategischen Ausrichtung der Organisationsentwicklung [#anchor2]

Allzu häufig erleben wir in der Praxis Unternehmen, die mit ad hoc aufgelegten Change Management Prozessen versuchen, auf komplexe (Krisen-) Situationen zu reagieren. Das ist meist zu kurzgesprungen und zum Scheitern verurteilt. Denn: Organisationsentwicklung bedarf einer Organisationsstruktur, die passend und zielfördernd sein muss. Wenn Organisationsentwicklung Erfolg haben soll, muss sie strategisch durchdacht und auf die Unternehmenskultur abgestimmt sein. Und wenn wir das Blickfeld noch weiter öffnen, wird schnell deutlich, dass die Strategie von einer geteilten Vision getragen werden muss: das Warum, die Sinnhaftigkeit von geplantem organisationalem Wandel ist unverzichtbarer Bestandteil.

[#anchor3] Agilität: Das Zauberwort der Zeit – auch in der Organisationsentwicklung [#anchor3]

Agile (Scrum) Teams, agile Coaches, agile Planungsprozesse – das Agilitätskonzept begegnet uns mittlerweile überall. Und wo, wenn nicht beim Thema Veränderung macht es 100-prozentig Sinn? Denn Change ist in sich agil – egal ob wir in kurzen Intervallen beständig fein justieren oder ob wir auf ganz neue Herausforderungen schnell in einen komplett anderen Modus schalten müssen. Es reicht also nicht, wenn Teams agil arbeiten, sondern diese Haltung muss teamübergreifend und organisationsweit verankert sein, sonst bleiben Ideen und neue Arbeitsweisen im wahrsten Sinne des Wortes „stecken“. Spiegelt sich dieses Mindset in der Organisationskultur wider? Beobachte die Kommunikation: der Geschäftsleitung und Führungskräfte aber auch der Mitarbeiter:innen und Teams untereinander: Sprache und Umgang sind ein wichtiges und aufschlussreiches Vehikel der Organisationsentwicklung.

[#anchor4] Was kann strategische Organisationsentwicklung leisten, um Teamperformance zu ermöglichen? [#anchor4]

Organisationsentwicklung ist also kein Selbstzweck sondern fokussiert sich auf die echte Beteiligung aller Mitarbeiter:innen. Sie stellt den Nährboden für persönliches und organisationales Wachstum, Veränderung und (Team-)Performance zur Verfügung.

Wichtiger Bestandteil ist zudem die Aufgabe, Unternehmenskultur und (Team-)Performance transparent zu machen. Nur was ich messe, beobachte und vergleiche, kann ich auch steuern und gestalten! Wie kann es also ganz konkret gelingen, für Transparenz über das aktuelle Befinden und die Performance von Teams (DER Powerzelle von Organisationen) zu sorgen? Hier kann der Einsatz von Software enorm helfen, alle Beteiligten einbinden und „blinde“ Flecken aufdecken. So nutzt z.B. Teampact die regelmäßige kurze (anonyme) Befragung (nur wenige Sekunden je Mitarbeiter:in) zu wissenschaftlich fundierten Team-Erfolgsfaktoren. Das Team kann sich so ein gemeinsames Bild darüber machen, was gut – und was schlecht läuft und dann Maßnahmen entwickeln und deren Wirksamkeit beobachten. Nehmen viele Teams im gesamten Unternehmen teil, können sie sich untereinander vergleichen und voneinander lernen. HR kann Trends und Fehlentwicklungen auf übergeordneter Ebene identifizieren.

So sieht das Teampact „Team of Teams“ Dashboard aus:

Übergreifendes Teampact-Dashboard: Team of Teams

[#anchor5] Fazit: So nimmt deine agile Organisationsentwicklung Fahrt auf [#anchor5]

Schaue dir diese wichtigen Handlungsfelder an. Seid ihr hier mit passgenauen Konzepten umsetzungsstark aufgestellt?

- Zielklarheit auf allen Ebenen

- Transparente, wertschätzende Kommunikation

- Geteilte Führungs- und Entscheidungskompetenz

- Positive Fehlerkultur

- Psychologische Sicherheit

- Aufbau von agilen Kompetenzen

- Digitalisierung von Prozessen

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Raphael Hackmann
Raphael Hackmann ist als Business Development Manager bei der Haufe-umantis AG für die Produkte im Bereich New Work tätig. In seiner Rolle unterstützt er Unternehmen in der DACH-Region Ihren Weg in den Themen New Work und Selbstorganisation zu finden, damit diese sich den komplexen Herausforderungen der Zukunft stellen können. Dabei steht die Wirksamkeit von zufriedenen Teams und deren Resilienz im Vordergrund. Seine langjährige Erfahrung in der Personalberatung, im Aufbau neuer Standorte sowie seine Leidenschaft und sein KnowHow für das Arbeiten in der Zukunft bilden die Grundlage seiner Arbeit.